Geizhälse nutzen die Sperrholzklasse

Noch billiger fliegen geht immer, und zwar mit der sogenannten Sperrholzklasse. Man spart hier zwar Geld, fliegt aber nicht gerade komfortabel, um nicht zu sagen unbequem. Die Fluggesellschaft American Airlines hat schon im letzten Jahr diese Form der Beförderung ausgetüftelt und ihren Kunden angeboten.

Angebot nennt sich Basic Economy

Man sollte meinen Economyclass gibt es keine Möglichkeit mehr zum Reisen. Hier sitzt man aber einen Irrtum auf, denn es geht noch spartanischer. Für wenig Geld darf man zwar mitfliegen, aber man spürt schon deutlich, dass man im Grunde genommen nur geduldet wird. Unter anderem bedeutet dies, dass man mit dem Einsteigen warten muss, bis alle anderen ihren Platz gefunden haben – erst dann wird man aufgerufen und nimmt auf Sitzen Platz, die nicht mehr von den anderen Gästen benötigt werden. Dies kann ein Mittelsitz sein, auf dem man von beiden Seiten massiv eingeengt wird. Als Fluggast mit solch einem Tarif darf man auf keinen Fall die Fächer für das Handgepäck nutzen, sondern muss schauen, ob man es unter dem Sitz des Vordermanns deponieren kann. Wenn dies nicht klappt, muss man sein Handgepäck während des ganzen Fluges auf dem Schoß festhalten.

Andere Airlines bieten ähnlichen Tarif

Seit geraumer Zeit bekommt man den extremen Spartarif auch bei Delta Air Lines. Hier nennt er sich Cattle Class, hat aber den Vorteil, dass man die Handgepäckfächer nutzen darf.

Wie sieht es bei deutschen Airlines aus?

Bisher gab es solche Tarife nur bei den US-Fluggesellschaften. Die deutschen Airlines haben den neuen Trend erkannt und bieten einen sogenannten Light Tarif für ihre Kunden an. Aktuell gibt es diese Angebote bei Lufthansa, Condor und bei Ryanair. Auch wenn der Flug unbequem sein sollte, hat man gewisse Rechte.